MVGIDA – Schikanen über Schikanen

War das heute eine spannende MVGIDA. Heute war wirklich alles mit dabei, Schikanen über Schikanen seitens der Stadt und Polizei. Steigende Besucherzahlen ( ca. 450+) und wiedermal eine tolle Rede. Passend dazu soll endlich mal der Aufwand unseres Organisationsteams gewürdigt werden.

Lieber Mitspazierer und Leser , ihr wisst mittlerweile, dass die Bundesrepublik in Deutschland komplett gescheitert ist.

In wirklich allen Belangen.

Die Polizei, die sich in Stralsund und Rostock durchaus löblich verhält, versagt in Schwerin immer auf ganzer Front. Ich weiß, dass ihr mitlest, also setzt doch bitte mal einen kompetenten Menschen in euren Lautsprecherwagen und lasst die frustrierte Frau nicht immer die völlig unnötigen Ansagen machen. Bitte! Habt ihr schonmal was von Deeskalation gehört? Einfach mal leise sein und uns, die „Guten“ (korrektes Zitat eines Organistationsteammitgliedes) machen lassen, dann ist auch alles in Ordnung. Aber fangen wir mal geordnet an.

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Es nicht verwunderlich, dass alleine die Durchführung einer Demonstration sehr aufwendig  und für den oder die Anmelder große Risiken mit sich bringt. Hierbei ist allerdings klar, dass dies nur der Fall ist, wenn die Demonstration wahre Probleme benennt. Das heißt, eine Antifademonstration am 1. Mai (was auch immer demonstrieren damit zu tun hat) wird nie belangt. Weder der Anmelder noch die Steineschmeißer haben etwas zu befürchten. Wir hingegen, weil wir die Wahrheit ansprechen, werden sehr schnell gegängelt. Natürlich mit allen Mitteln.

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Ich werde euch nicht mit allen Einzelheiten belästigen. Bei Interesse befragt zum Thema Demonstrationsrecht eine Suchmaschine.

Eine Demonstration muss angemeldet werden. Hierbei können Unterlagen verschwinden, Briefe nicht ankommen, Routen auf wundersame Weise schon belegt sein, etc. Das haben wir selber schon erlebt. Gerade heute wieder. Unsere Route über den Marienplatz wurde erst aus fadenscheinigen Frauentagsgründen verlegt. Heute hieß es, dass dort die Gegendemonstration stattfindet. Für 30 Gegendemonstranten diesen Platz freizuhalten ist tatsächlich ein Witz. Unser Recht auf Versammlungsfreiheit, auf das die frustrierte Polizistin immer wieder mit Lautsprecherwagen hinwies, wurde natürlich wieder beschnitten und beschränkt.

Einerseits sichert zwar das Grundgesetz (Haha, es gibt schönere Märchenbücher) dir, als Deutschen, Freiheit der Demonstration zu. Aber wo kämen wir hin, wenn der Bürger sich einfach so zum demonstrieren zusammenfindet?

Daher wurde das Versammlungsgesetz erlassen. Es wäre, wenn wir einen Rechtsstaat hätten, natürlich nichtig. Davon abgesehen könnte der Staat, um die Leute wieder etwas zu besänftigen, dieses Gesetz sogar streichen. Denn die Deutschen haben sich so sehr in ihre Sklavenhaltung verliebt, dass viele gar nicht demonstrieren gehen (wollen).

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Hört euch doch mal um. Ich mache es. Es gibt aktuell keinen, der nicht schimpft.

Hier mal eine Auswahl: „Scheiß Lohn, Scheiß Islam, Scheiß Rechte, Scheiß Linke, Scheiß Merkel, Scheiß USA, alles Scheiße„. So ist es wirklich.Bei Gesprächen gucke ich die Leute dann immer an und sage:“Ok. Du hast festgestellt, dass [was auch immer] scheiße ist. Und was machst du dagegen?“ . Derjenige wird nun mit Ausreden kommen. Du kennst das, sei ehrlich.

Er wird sagen: „Wetter scheiße, Mitdemonstranten scheiße, lange Anfahrt scheiße und überhaupt ich arbeite doch 10h am Tag und am Wochenende ist auch wieder Fußball, da muss ich schon 2h hinfahren. Sollen das mal die Rentner/Studenten/Arbeitslosen/Andere machen und demonstrieren, die haben doch Zeit.“ In Deutschland gilt es vor allem etwas zu sagen. Etwas tun sollen immer die Anderen.

Ihr könnt gerne dagegen argumentieren, es wird nichts bringen. Auch hier gilt wieder: Vorleben! Selber die Veränderung sein, die man wünscht. Spart Nerven, macht euch frei.
Dann werdet ihr merken, dass ihr damit erfolgreich seid. MVGIDA wächst! Wir sind wieder mehr. Die Gängelungen steigen allerdings auch. Dazu gleich mehr.

Kommen wir zum Anmelder zurück. Dieser muss seine Identität preisgeben. Ebenfalls die der Ordner. Des weiteren muss die Marschroute angegeben werden. Erinnert euch an die letzten Spaziergänge. Ein Grund warum diese später anfingen war, weil man die Ausweise der Ordner „prüfte“. Bei vielen Organistoren ist bekannt, dass diese Nachteile in vielen Lebenssituationen erhalten und erhielten. Ebenfalls ist doch auffällig, dass unsere Route, dem Gegner eher bekannt ist, als mir als Mitspazierer. „Datenlöcher“ sind also bewusst geschaffen um uns Hindernisse in den Weg zulegen.

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(In Rostock kannte die Antifa die Route eher als wir, viel eher!)

Ihr seht was heute wieder abging. Allerdings fand ich ehrlich gesagt die Route gut. Wirklich. Und auch der spontanen Rede, die besagte: „Bald werden wir vor einem Lagerhaus“ spazieren konnte ich was abgewinnen.

1. Die bisherige Route durch die Innenstadt bietet uns wenig Publikum. Da dort viele Geschäfte sind. Heute sind wir doch an vielen Wohnhäusern vorbeigegangen. Ich weiß gar nicht, wo das Problem ist?

Ebenfalls war der Redeplatz doch gut. Wir wurden diesmal nicht mit Pfeifen gestört. Die Rede war übrigens spitze. Hätte der Bienenmann heute eine Rede gehalten, wäre sie genau so geworden. Die Wahrheit zum verlogenen Staat, zum Thema „Flüchtlinge“, zu den verlogenen Politikern etc.  Ich habe vieles davon auch schon in bisherigen Beiträgen thematisiert. Es war wirklich alles dabei und dazu vollkommen richtig. MVGIDA entwickelt sich positiv weiter. Danke.

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2. Ebenfalls ist die Lagerhausidee recht interessant. Denkt doch mal diese Idee durch. Viele Medien würden über ein Spazieren um ein Lagerhaus berichten. Einfach weil es so absurd klingt. Aber selbst dann würden wir doch zur Wahrheit stehen. Oder nicht? Gerade dann würden doch wiederum viele Mitbürger sehen, dass wir auch unter widrigsten Umständen zur Wahrheit stehen und uns nicht aufhalten lassen. Ich wollte es nur mal gesagt haben.

Aber nochmal zu den Organisatoren. Einen großen, herzlichen Dank an jeden, der sich mit Klarnamen beteiligt. Ihr seid Helden. Im Wortsinne!

Das Ende einer Demo muss angesagt werden. Daher hören wir immer: „Die Demo ist jetzt zu Ende.“ Ein wichtiger Punkt ist noch die Haftung. Ehrlich gesagt, lassen die deutschen „Gesetze“, da sehr viel Spielraum. Grundsätzlich gilt „normalerweise“ ein Haftungsauschluss. Dazu kurz:

„Die Versammlungsleiter/der Versammlungsleiter muss im Vorfeld der Demo diejenigen Vorkehrungen treffen, die nötig sind, damit es während der Demo nicht zur Schädigung von Personen und Eigentum Dritter kommt. Ist zum Beispiel wahrscheinlich, dass es im Rahmen einer Demo zu Ausschreitungen kommen wird, sollten zum Beispiel geschulte Ordner eingesetzt
werden, die schon vor Beginn der Ausschreitungen deeskalierend tätig werden können, um die
Ausschreitungen zu verhindern. Genügt die Versammlungsleiterin/der Versammlungsleiter
ihrer/seiner „Verkehrsüberwachungspflicht“ haftet sie/er für dann entstehende Schäden nicht.“

Ihr seht also, diese Überwachungspflicht ist so wässrig, dass der Staat also durchaus Mittel hat unbeliebsame Bewegungen aufzuhalten. Ein „Grund“ der schon eingesetzt wird und auch „legitim“ ist heißt :

Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung
Bedarf auch keines Kommentares mehr.
Heute wurde bei uns vorrangig mit „Pressefreiheit“ argumentiert. Ach kommt. Da haben Menschen aus gegnerischem Lager Fotos geschossen, ohne Presseausweis. Was hat das mit Pressefreiheit zu tun?
Ebenfalls wurde kein Fotograf geblendet. Das wurde mehrmals von unserem Organisationsteam durchgesagt und auch eingehalten! Um die Demo aufzulösen und eskalieren zu lassen, scheint aber der Polizistin im Lautsprecherwagen jedes Mittel recht. So waren viele Teilnehmer wie bereits erwähnt über die Route empört. Einige forderten eine Spontandemo zum Marienplatz.
Nach gängigem Gesetz wäre so eine Demo gültig. Nachdem MVGIDA beendet worden ist, hätten also alle geschlossen hinspazieren können. Und mal ehrlich, denkt ihr wirklich die Polizei hätte uns alle festgenommen? Haha. So viele Streifenwagen haben die gar nicht.
Zum Abschluss soll aber auch ein vor allem in Schwerin anzutreffender Fakt genannt werden, der langsam aber sicher abgestellt werden sollte. Da sind nun schon nur noch ein paar Gegendemonstranten zu finden. Auf der Strecke sind mir heute vielleicht 10-20 Leute aufgefallen. Nur am Ende hatte sich die gesamte Meute nochmal versammelt.
Also bitte, hört doch auf das Organisationsteam und verschwendet eure Aufmerksamkeit nicht immer für die Antifa. Wir haben doch wirklich wichtiger Anliegen. Macht es wie bisher und klatscht oder ruft meintewegen 3 mal Helau. Aber heute waren wieder locker 50% der Rufe explizit gegen die Antifa gerichtet.
Wozu? Das bringt uns gar nichts!
Und die Menschen die aus dem Fenster gucken, müssen sich doch auch denken:“Ach die Beschimpfen sich auch nur Gegenseitig.“
Uns liegt Deutschland am Herzen, Freiheit, Friede, Souveränität und die anderen Dinge, die in der Zwischenrede thematisiert wurden, aber nicht die Gegendemonstranten. Vielleicht sollte das auch in der Zwischenrede in Schwerin nächstes mal thematisiert werden. Ohne Aufmerksamkeit sind die Gegendemos doch ein noch viel kleinerer, unnützer Haufen als jetzt schon.

– bienenmann  –

P.S. Am Ende wurde laut Aussage eines Spazierers Tränengas gezückt, aber zum Glück nicht eingesetzt. So sieht Deeskalation aus?

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11 Gedanken zu “MVGIDA – Schikanen über Schikanen

  1. Olaf Blank 10. März 2015 / 8:48

    Hallo bienenmann,
    Ich finde Deine Berichte immer sehr interessant. Es fehlt nur was. Mich hätte z.B. mehr interessiert, wie genau die Schikanen aussahen, was dagegen unternommen wurde, die Teilnehmerzahlen aus Deiner Sicht, vielleicht ein paar Sätze aus den Reden die Dir besonders gefallen haben oder Kommentare von Spaziergänger mit denen Du gesprochen hast. Was ich wiederum sehr gut finde, das Du mal die „Nicht-Demonstranten“ thematisiert hast. Genau so, wie Du es hier schreibst, erlebe ich es auch. Ausreden aller Couleur! Genau so, evtl. noch ein bisschen mehr, ist die Arbeit und das Risiko der Veranstalter/Anmelder mal richtig zu benennen. Es steckt viel Mut und Arbeit dahinter die finanziell nicht belohnt wird. Was mich noch interessieren würde, gab es wieder Trillerpfeifen oder Knicklichter oder ähnliches? Diese Aktionen finde ich nämlich sehr gut. Es bringt ein wenig Geld in die Kasse und ist dennoch auf freiwilliger Basis. Der Orga entstehen ja auch Kosten!
    Ich danke Dir für deine Berichte. Immer lesenswert und evtl. schnappst Du ja den einen oder anderen Punkt den ich benannte auf. Nächste Woche ist Stralsund. Ich bin dabei und wenn alles klappt (wenn nicht wieder die Ausreden kommen) bring ich noch ein paar Leute mit. In diesem Sinne: Wir sind das Volk!

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    • derbienenmannsagt 10. März 2015 / 11:00

      Danke für die sinnvolle Rückmeldung. Die Rede war in der Summe genauso wie die letzten Reden. Und die Themen Freiheit, Souveränität habe ich in ehemaligen Beiträgen beleuchtet. Da du schon dabei warst,
      weißt du also was gesagt wurde.Um mich nicht zu wiederholen und den Leser zu ermüden, habe ich daher die Rede nicht weiter ausgeführt. Die Schikanen waren vor allem die geänderte Route und die ewigen Lautsprecherdurchsagen. Kam wohl in meinem Text nicht so rüber. Die Lautsprecherdurchsagen wurde letztlich immer ausgebuht, so dass wir nichts mehr verstanden haben. Wenn ich etwas nicht erwähne, wie Trillerpfeifen etc., kam es auch nicht vor. Eine Spendendose geht aber immer herum. Wird in Stralsund also auch so sein. Da kann man ohne Bedenken auch mal 20 Euro reinwerfen. Guter Zweck, du hast Recht. Ist deine Emailadresse korrekt?

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      • Olaf Blank 10. März 2015 / 13:28

        thx für die Rückmeldung. Ja, meine Emailsdresse ist korrekt.

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      • Olaf Blank 11. März 2015 / 12:22

        Email.. zurück.

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  2. dirk 10. März 2015 / 15:34

    So , Du sprichst mir von der Seele !
    1. Wir waren gestern echt genervt davon , das fast nur gegen die Antiheinis skandiert wurde !
    Dafür spazieren wir nicht mit !
    2. Wie gesagt , mögen Presseleute Ihre Ausweise deutlich sichtbar tragen !
    Aber wir wurden von einem Mädel fotografiert am Alten Garten , die uns später am Bahnhof nochmal aufnahm und sich dann zu den antifasch… gesellte ! Also – nicht vermummen , nicht blenden , dadurch werden wir zum Freiwild für diese Leute mit Ihren Kameras !
    3. Der Platz für den Zwischenstopp war gut , aber einfach zu dunkel !
    4. Da wir vom Eintreffen Hamburger Autonomer erfahren haben , begaben wir uns Richtung Marienplatz !Ende Wallstrasse – Haltestelle Goethestrasse sahen wir dann heftige Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und Polizei ! ca. 100 Linke griffen 10 absperrende Beamte und Ihr Fahrzeug an !!!!
    Das wird natürlich tot geschwiegen !

    Also bitte zurück zu PEGIDA und Unseren Forderungen und vernünftigen Parolen !

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    • derbienenmannsagt 10. März 2015 / 15:40

      Danke. Tatsächlich ist die Antifafixierung nur in Schwerin vorhanden. Nicht in Stralsund oder Rostock. Aber das ist letztlich auch nur ein Aspekt. Die Rede war doch ganz stark. Zu den Fotografen. Mir persönlich ist es egal, ob ich auf Bildern bin oder nicht. Ich mache nichts verbotenes. Klar, es sind keine offiziellen Pressevertreter, aber denkst du wirklich die gucken jedes der hunderte Bilder an und suchen sich deine Adresse oder ähnliches raus? Das ist nur psychologische Kriegsführung. Das die ANTIFA gewaltbereit gegen Polizisten vorgeht ist nichts neues. Wird zwar in der Lügenpresse nicht thematisiert, aber in hunderten Blogs. Du kennst die Wahrheit. Verbreite sie. Wir sehen uns nächsten Montag.

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  3. Daniel pfautsch 10. März 2015 / 16:57

    Ich war derjenige , der sich einem Polizisten gegenübersah, der bereits seine Pfefferspraydose bereit hielt, 1m vor mir. Ich stand dort nur und wollte schauen. Den Rest der Geschichte kennst du ja

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  4. wuestenfuchs 10. März 2015 / 18:58

    Super Beitrag wieder vom Bienenmann!!!! Montag endlich wieder Stralsund!! Mein Sohn und ich sind wie immer dabei!!!Versuche auch ständig Leute zu mobilisieren. Aber wie immer die bekannten Ausreden!! Hauptsache schimpfen und stöhnen über diesen Staat und dessen Politik. Einfach nur traurig !!!!!! Großen Dank dem Bienenmann!!!! Bis Montag. Wir sehen uns.

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  5. Mio Müller 11. März 2015 / 0:05

    DDR 2.0, was denkt ihr was mit den Fotos und den Daten passiert? Das passiert in München: http://www.blu-news.org/2015/03/10/die-stadt-stasi bitte lasst uns trotzdem weitermachen und nicht einschüchtern lassen, aber keine “Antifa H#@$#„ Rufe mehr! (auch nicht in Stralsund) das ist nämlich islamisiert 🙂 danke euch allen!

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