8. MVGIDA – Helau Helau Helau

Schon wieder ist Montag und ihr wisst, was das heißt: MVGIDA – Zeit.

Und es war die beste MVGIDA. Habe ich uns heute gefeiert. Und nächstes mal in Rostock? Aber fangen wir von Vorne an.

Frohen Mutes fuhr der Bienenmann gen Schwerin. Die Parkplatzsituation war wie immer ziemlich mies und der Treffpunkt war wieder die schöne Siegessäule. Die heutigen Themen waren  etwas freier formuliert:

mvgida8

Ich habe die Themen teilweise schon etwas intensiver beleuchtet. Ein zentraler Aspekt, welcher aber noch fehlt, ist die Wahrheit. Einerseits habe ich in letzter Zeit gehäuft Gespräche dazu geführt und oftmals eine erschreckende Naivität und Desinformation bei meinem Gegenüber bemerkt. Andererseits haben Menschen aus unserer Bewegung nun zum zweiten Mal am offenen Forum in Schwerin teilgenommen. Bei dieser und jeder anderen Diskussionen, die man führt, geht es natürlich letztlich immer um die Frage nach der Wahrheit.

Bevor MVGIDA heute gestartet ist, durfte ich mir mal etwas genauer die Gegenveranstaltung anhören und auch sehen. Fremdschämen hat sich dabei sehr schnell eingestellt.

So sang kurz nach meinem Eintreffen ein homosexuelles Paar „Er gehört zur mir“ und das in Kleidern/Kostümen. Ok, wem es gefällt. Danach erreichte aber die Absurdität ihren Höhepunkt.

Der sogenannte Storch Heinar, ein Storch der wie Hitler aussehen soll, trat auf einen Balkon und redete in „Hitlerdialekt“ zu den rund 100 anwesenden antideutschen Faschisten und einigen Landtagsabgeordneten.

storchheinar

Danach gab auch der Sprecher auf der Bühne etwas in diesem Dialekt von sich und faselte die ganze Zeit etwas über „menschliche Granatwerfmaschinen“. Es wurden T-Shirts verteilt.

Junge, Junge, Junge. Wie dumm. Einerseits der MVGIDA vorwerfen sie wären alle Nazis, aber selber einen Nazi-Storch Parolen schwingen lassen und was von Granatwerfern faseln. Seis drum. Ich habe mich durchaus amüsiert.

Kurz vorm Beginn ereignete sich der erste unangenehme Zwischenfall mit der Polizei. Unser Sprecher hat diese am Ende gelobt – ich verstehe schon, taktische Gründe, um weiterhin gute Spazierrouten zu bekommen – aber sie hat heute wieder einmal gehörig bewiesen, dass wir in einem gescheiterten Unrechtsstaat leben. So wurde die Hebebühne, mit der sich unsere Spazierer beim letzten Mal gratis einen Überblick verschaffen konnten, unter irgendwelchen fadenscheinigen Genehmigungslügen untersagt.

Die Gegenseite durfte natürlich teure Technik auffahren. Bühne, Boxen und sogar das Schweriner Schloß wurde für sie beleuchtet (in blau und rot). Traurig.

Bevor es dann losging, heute waren nach meiner Einschätzung um die 350+ Leute da, gab unser Sprecher wichtige Hinweise zum Ablauf. Und die waren wirklich gut. Ihr wisst, dass der Karnevalsumzug aufgrund „islamistischer Terrordrohungen“ in Braunschweig abgesagt wurde. Das Organisationsteam wies also darauf hin, dass sie an der Strecke „Faschingsclowns, die teilweise vermummt sind und lustige Pappschilder hochalten“ verteilt hat. Dafür wurden zum Glück die Trillerpfeifen weggelassen. (Danke an dieser Stelle.) Die Clowns sollten nun jedes mal mit einem lauten Ruf – 3 mal Helau- und klatschen begrüßt werden. Und ich muss sagen, dass hat zu meiner großen Freude wunderbar geklappt. Danke lieber Mitspazierer,wunderbar.

Dadurch wurden die Störungen von den antideutschen Faschisten unheimlich lächerlich gemacht. Etwas anderes sind sie natürlich auch nicht. Tatsächlich waren unter den Gegendemonstranten so gut wie keine Einheimischen.

Die Polizei hat uns unterwegs weiterhin Steine in den Weg gelegt.

Wir, und das ist der größte Witz, wurden aufgefordert uns nicht zu vermummen… Ehrlich? Ebenso sollten die Presseleuchte nicht geblendet werden um ihr Recht auf Pressefreiheit ausüben zu können. 😀 WIRKLICH? Wohl eher ihr Recht zu Lügen.

Aber der größte Knaller war bei der Kundgebung am neuen Markt. Da trillerten die Antifanten, während einer der unseren eine kurze, aber schöne Rede über die verbrecherischen Vereinigten Staaten von Amerika verlas. So Freunde. Das Versammlungsrecht besagt eindeutig, dass das Stören einer Demo bestraft werden muss!

In einem Rechtsstaat hätte man die anwesenden Antifas also in Gewahrsam genommen. Wisst ihr, was einer der Polizisten sagte, nachdem er darauf aufmerksam gemacht wurde?

Lügt der einem doch dreist ins Gesicht:“Tut mir Leid, ich kann da nichts machen, da müssen sie ihr Organisationsteam zu beauftragen oder etwas beim Ordnungsamt einreichen“ Wie bitte? Will der mich verarschen? Dieser Staat ist so fertig. Ganz ehrlich. Lügt der Polizist mir, einem Bürger dem er dienen soll, frech ins Gesicht.

Und die Antifa? Gab es eine Lautsprecherdurchsage zum Thema Vermummen, Presseschutz oder Versammlungsschutz bei denen oder für diese?

Nein.

Auf dem Rückweg, der nahezu durchgängig frei war und nicht mehr, wie am Anfang blockiert wurde, erschallte von uns mehrfach der Ruf :“ Nazis raus!“. Der hat die Antifa ganz schön verwirrt. Aber wir treten für die Wahrheit ein und diese muss nun mal raus.

So. Kommen wir nun zum Thema Wahrheit.Dazu gilt:

1. Wahrheit ist immer universell, einzig und ewig gültig.

2. Wahrheit ist Unabhängig von der Person.

3. Wahrheit ist nie relativ.

Ich möchte dieses anhand von einfachen Beispielen verdeutlichen.

Krieg ist schlecht und böse. Das ist die einfache Wahrheit. Nun mag es Menschen geben, die vom Krieg profitieren und diesen gut finden, weil sie damit ihr Geld verdienen. Vorrangig Politiker und Bonzen. Sie werden den Krieg also fördern und versuchen umzusetzen. Diese persönliche Ansicht ändert jedoch nichts an der universellen einzigartigen Wahrheit zum Thema Krieg. Verwirrte Menschen gibt es schließlich immer.

Ebenso, das habe ich bereits in meiner Diskussionshilfe schonmal aufgegriffen, ist es irrelevant, wer sich für die Wahrheit ausspricht. Sie bleibt wahr. Auch wenn die NPD sagt: „Krieg ist schlecht“, ist das wahr. Auch wenn man die NPD nicht mag.

Ein anderes Beispiel sei aus der Mathematik gegriffen. 5 + 5 = 10 Das ist die einfache Wahrheit. Wenn die Grünen das sagen, ist es auch noch wahr, selbst wenn ich die Grünen nicht mag. Es mag jemand auf die Idee kommen, das anzuzweifeln. Es sei sein gutes Recht. Verwirrte Menschen gibt es überall.

Der letzte Punkt ist sehr elementar. Behauptet jemand, Wahrheit sei relativ, Standpunktabhängig und nicht richtig zu greifen, dann geht weg oder lauft am besten.

Mit solchen Menschen solltet ihr keine Zeit verschwenden. Die Äußerung heißt übersetzt und im aktuellen Kontext eingebettet:“ Gut und Böse, was ist das schon… Massenmord in der Ukraine ist ok, solange es der guten Sache dient und der böse Putin beseitigt ist“. Wollt ihr euch wirklich mit solchen Menschen abgeben? (Ich enthalte euch mal die abstoßenden Bilder zum Massaker in Odessa vor). Danke Nato, Danke Parteien des Bundestages, Danke Blockparteienwähler.

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Nun tritt bei der Wahrheit auch der Matrixeffekt auf. Den ersten Teil der Trilogie sollte jeder mal gesehen haben. Der Protagonist darf sich zwischen der Wahrheit oder der Illusion entscheiden. Beides geht nicht. Er wählt die Wahrheit. Diese ist natürlich grausam und schwer zu ertragen. Zumindest zu Beginn. Keine Angst! So wird es dir am Anfang auch gehen. Wenn du hinter die Illusionen, die dein Leben begrenzen, einengen und zerstören schaust, wird dir schlecht. Du wirst wütend über die ganzen Lügen. Aber das ändert sich. Denn wenn du einmal die Wahrheit gesehen und begriffen hast, willst du nicht mehr zurück. Ich garantiere dir, das Leben wird ehrlicher, wahrer, lebenswerter, aufrechter und schöner – kurz – menschlich. Du wirst wahre Freunde erkennen, ebenso viele Leute die tatsächlich auch aufgewacht sind und den alten Ballast loswerden.

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Zum Abschluß des Wahrheitsexkurses gilt: Mit der Wahrheit ist es wie mit der Schwangerschaft. Da gibts kein Zwischending. Entweder ja oder nein. Ganz oder Gar nicht. ( Die halben holt der Teufel!)

Weiter gehts. Am Ende des Spazierganges wurde uns eine schöne Überraschung präsentiert. Eventuell soll am 01.03.2015, also Sonntag, MVGIDA in Rostock stattfinden. Mal sehen ob es klappt und ob wir viele Menschen mobilisieren können. Noch ein kleiner Tipp ans Organisationsteam. In Schwerin gehen wir immer durch die Innenstadt. Die ist aber recht Menschenleer. Wir wollen aber doch das Volk erreichen. In Stralsund machen wir alles richtig und gehen durch das Wohngebiet. Ist das für Schwerin auch zu realisieren? Während in Stralsund nun viele Menschen am Fenster stehen, uns teilweise sogar winken, haben wir in Schwerin letztlich nur Ärger mit der Antifa und der Polizei. Das ist doch nicht unser Ziel. Sollte Rostock am Sonntag stattfinden, so steht die Route sicherlich fest. Aber bedenkt auch da. Lieber Lütten-Klein, Großklein, Evershagen, Reutershagen, aber bloß nicht am Bahnhof oder am Markt „festbeißen“. Da erreichen wir keinen.

Das wars. Ich bedanke mich bei jedem Mitspazierer. Danke an die Redner. Es war wirklich toll.

– bienenmann —

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7 Gedanken zu “8. MVGIDA – Helau Helau Helau

  1. Leila-Tov 24. Februar 2015 / 1:13

    Danke für den Bericht, ich lag mit Fieber flach, konnte nicht kommen. 😦
    Zur „Anti“-Fa gilt es zu begreifen, dass diese den NS Kult leben, der ist tief in den Herzen und Gedanken der Neo-Fas (so nenne ich sie lieber)verinnerlicht. Wie eine Art Hassliebe. Die Hardliner unter Ihnen denken täglich an Hitler und Nazis. Deren imaginäre Gegenwart gibt den Linken erst ihren Lebensinhalt und sogar bei manchen das Gehalt!

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  2. ki11erbee 24. Februar 2015 / 1:16

    Sehr schöner Bericht.

    Vor deutschen Polizisten kann man nur ausspucken.
    Und ihr „Eigentlich stehen wir ja auf eurer Seite…“ können sie sich in die Haare schmieren.

    Zeit, Feinde auch wie Feinde zu behandeln.

    Was genau würde eigentlich passieren, wenn alle Polizisten unangekündigt einen Monat streiken würden?

    Würde vermutlich kaum auffallen. Außer, daß das Volk dann mehr Rechte hätte und sich die Bonzen in die Hose machen würden.

    Die deutsche Polizei ist die Leibwache der Bonzen, bezahlt vom Geld des Volkes.

    Eine Entartung. Genau wie der ganze Staat auch entartet ist.

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  3. Zuschauer007 24. Februar 2015 / 14:32

    Der Kommentar von „ki11erbee“ ist wohl die tatsächliche Entartung. Hier zu Gewalt gegen Polizisten aufzurufen paßt doch wohl besser ins ANTIFA-Lager.

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  4. Mio Müller 25. Februar 2015 / 2:31

    Ohne die blauen Schutzengel hätte die Pegida in Frankfurt alle Eier, Flaschen und Farbbeutel abbekommen… https://twitter.com/Polizei_Ffm
    Ich bin dafür das nächste Mal in Rostock „Die Gedanken sind frei“ zu singen.
    Neue Strophe zum Thema Redefreiheit:
    > Ich sag was ich will und was mich bedrücket,
    nur nichts über’n Islam, weil sich das nicht schicket.
    Kein Witz keine Kritik, will uns’re Politik
    Die Worte sind frei, wie lange bleibt es dabei?

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  5. Mio Müller 25. Februar 2015 / 3:34

    „Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“ Zitat: Kurt Tucholsky
    Dazu Markus Günther in der faz über ein Volk von Antifaschisten und den Hitler in uns allen:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kampf-gegen-rechts-ein-volk-von-antifaschisten-13429214.html?printPagedArticle=true
    Der wahre Antifaschist sollte jetzt die Seite wechseln oder zumindest schützend vor der Polizei stehen, wie Wolfgang Hübner in einem offenen Brief für Frankfurter Magistratmitglieder fordert:
    http://journalistenwatch.com/cms/die-grundrechte-respektieren-und-verteidigen-offener-brief-aus-aktuellem-anlass/

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