Diskussionshilfe für xx-GIDA Teil 3

Heute Teil 3 der Diskussionshilfe xx-GIDA

1. “Ob ich nun heute mitspaziere oder nicht ist doch egal. Ich warte lieber noch, bis die Sache richtig Fahrt aufgenommen hat. Einer macht den Kohl nicht fett und alleine kann ich nichts ändern“

Antwort: Bei dieser Ausrede muss man sich immer erst einmal beruhigen. Habe ich aber so in der Form schon mehrfach gehört. Das Problem hierbei ist natürlich die Faulheit und Ignoranz der Person. Wenn es zum Fußball gucken geht ist Zeit und Lust vorhanden, wenn es daran geht Abends mit den Freunden etwas zu Essen oder zu Trinken, ist Zeit und Lust vorhanden, wenn es ins Kino geht, wird noch der letzte der Freunde mobilisiert…Das ließe sich ewig fortsetzen.

Tatsächlich haben solche Leute durchaus viele Freizeitaktivitäten und Hobbys, wenn es aber mal um etwas Elementares geht, bei dem die Komfortzone verlassen werden muss, redet man sich lieber raus. Es könnte ja unbequem werden. Und ihr wisst selber, wenn „die Sache richtig Fahrt aufgenommen hat“, lassen sich diese Menschen natürlich auch nicht sehen.

Dieses „Argument“ – ach nennen wir es wie es ist – diese Lüge wird auch gerne bei den Wahlen benutzt. Wenn alleine mal alle Nichtwähler außerhalb der Blockparteien wählen würden!, was denkt ihr welche Veränderung wir in der politischen Landschaft hätten? Nein wirklich, überlegt doch mal, wenn sich nun noch jeder, der sich „fürs kleinere Übel“ beim Wählen entschieden hat, wirklich mal eine andere der zig Parteien die auf dem Wahlzettel stehen gewählt hätte.

Anbei. Die Strategie “ das kleine Übel“ ist auch nur dazu, da um Sklaven gefügig zu halten. Man tut so, als gäbe es nur CDU plus Anhang oder SPD plus Anhang. Ein Sklave guckt nun, welcher Herr ihn weniger schlägt. Auf die Idee , dass es auch andere Optionen gibt, kommt er oftmals nicht. Sonst ließe es sich nicht erklären, dass Leute 40 Jahre oder länger immer diesselben Parteien wählen.

Auch hier gilt, Vorsicht im Umgang mit solchen Leuten.

2.“Ich finde einige Sachen gut, andere nicht, sollen die sich erstmal einig werden“

Antwort: Ist natürlich eine Lüge. Und um beim eben genannten Beispiel „Wahlen“ zu bleiben. Die Politiker nutzen dieses „einig werden“ natürlich aus um uns zu spalten. Nehmen wir mal zufällig 100 Deutsche. Merkel würde jetzt sagen “ Wer für Atomkraft ist, geht in die eine Ecke, wer gegen ist in eine andere“ so entstehen schonmal 2 Lager. Nun sagt Merkel“ Wer von euch für einen Mindestlohn von 10,00 Euro ist, geht in die eine Ecke und wer eher für einen höheren ist, in die andere“. Ihr seht, in dem Fall haben wir schon 4 Gruppen und die Bürger gucken sich gegenseitig geringschätzig an und denken “ ach die anderen haben doch keine Ahnung“. In der Realität werden so alle Deutschen gegeneinander aufgehetzt.

Kinder gegen ihre Eltern. Arbeitslose gegen Arbeiter. Rentner gegen Arbeiter etc. Dabei ist das ganze natürlich vollkommen irrelevant und reinstes römisches „Divide et Impera“ – Teile und Herrsche. In einem funktionierendem Staat mit einer funktionierenden Demokratie würde einfach über die oben genannten Fragen abgestimmt.

Es bedarf gar keiner Blöcke. Ist die Mehrheit für einen hohen Mindestlohn, ist es halt so. Sollte man feststellen, dass dieser nicht funktioniert, könnte man bei einer neuen Abstimmung schnell einen anderen festhalten und alles wäre in Ordnung. Lagerbildung hilft nur unserem Gegner! Vergesst das nicht!

Davon abgesehen ist es doch vollkommen logisch, dass 80 Millionen Deutsche auch 80 Millionen Meinungen haben. In Demokratien geht es einfach um Mehrheiten. Punkt.

Leider, das soll noch erwähnt werden, sind die Deutschen in der Hinsicht Lagerbildung wirklich abartig. Sie nehmen immer! alles persönlich. Selten, dass es mal nicht so ist. Sagst du etwas gegen den Fußballverein deines Freundes, dann fühlt der sich doch sofort persönlich! Angegriffen, oder gegen das Auto, Fernsehserie, vollkommen egal was. Als wäre er selber der Fußballverein, selber das Auto etc. Letzlich ist der Kontakt lange beschädigt. Zigfach erlebt. Das spielt natürlich Merkel in die Hände. Da ist aber jeder selber gefragt, an sich zu arbeiten. Das kann man keinem aufzwingen.

3. “ Wenn das einer erfährt, dass ich hingehe, habe ich berufliche Nachteile und ich muss doch an meine Kinder denken“

Antwort: Jo. Alles klar. Gerade weil! Du Kinder hast solltest du jetzt kämpfen. Wenn jemand mit einem Messer auf dich zukommt wehrst du dich doch auch, bevor es zu spät ist, vor allem wenn du Kinder hast!

Oder Situation Beruf. Wenn du Arbeitslos bist, kannst du nichts mehr ändern. Dann erreichst du keinen mehr. Und hört mir doch auf mit “ Ach dann werde ich entlassen“. Man wird Schikanen ausgesetzt werden, das ist klar. Aber das sollte doch abgesehen von xx-GIDA-Spaziergängen sowieso schon eingetreten sein.

Ich bin nicht nur bei den Spaziergängen der Wahrheit verpflichtet, sondern auch im Alltag. Von daher bin ich immer vorsichtig bei Leuten, die halt bei xx-GIDA mal einen auf Freiheitskämpfer machen, sich danach wieder anpassen und die Presselügen rezitieren und in Gesprächen, auch wenn sie alleine sind, nicht gegen die Masse anreden und die Wahrheit sagen.

Die Wahrheit ist nie einfach! Und es ist keine Schande dafür zu leiden. Ich werde auch meinen Enkelkindern noch offen ins Gesicht sagen können, dass ich alles versucht habe und da wir siegen werden, auch alles erreicht habe 😉

Abschließend sei nochmal gesagt: Wer nicht will findet Gründe, wer will Wege.

– bienenmann  —

P.S. Wenns euch gefällt, teilen!

Teil 1: https://derbienenmannsagt.wordpress.com/2015/02/04/diskussionshilfe-fur-xx-gida/

Teil 2:https://derbienenmannsagt.wordpress.com/2015/02/05/xx-gida-diskussionshilfe-teil-2/

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s