Offener Brief an Bischof Felix Genn und das Bistum Münster

Sehr geehrter Bischof Felix Genn, sehr geehrte Bistumsleitung Münster,

mit tiefer Trauer habe ich – Katholik von Kindesbeinen an – Ihre Schritte, man muss sogar sagen Lügen und Falschaussagen gegen den ehrbaren Pfarrer Paul Spätling beobachtet. Da sie offensichtlich kein Wort der Rede gelesen oder gehört haben, werde ich Ihnen die wichtigsten Punkte darlegen. Danach werden Sie verstehen warum es kompletter Schwachsinn ist mit“ Nachdruck von seinem völlig verzerrten Bild von Geschichte und Gegenwart“ zu reden, als auch die üblichen Schlagwörter der meinungsbildenden Presse wie “ rechte Ideologien, Fremdenfeindlichkeit etc“ nachzuplappern.

Zitat 1: Dort hatte der Kölner Dom vor zwei Wochen den Demonstranten einfach das Licht ausgeschaltet. „Ich halte das für sehr betrüblich“, sagte Spätling in Duisburg.

Die Aussage des Pfarrers ist in meinen Augen noch weit untertrieben.

Das Licht wurde ausgeschaltet, weil Menschen ihr im GRUNDRECHT verbrieftes Recht zu Demonstrieren wahrgenommen haben, man aber mit den Aussagen der Teilnehmer nicht einverstanden ist. Das ist nicht nur Bruch des Grundgesetzes, welches man zur Anzeige bringen kann ( darauf stehen bis zu 3 Jahre Haft), sondern auch gerade von der Kirche die von Freiheit des Menschen vor Gott und dem Nächsten spricht, blanker Spott und Hohn.

In der Zeit in der das Licht am Dom ausgeschaltet war, sind rein rechnerisch 30 Christen weltweit aufgrund Ihres Glaubens hingerichtet worden. Widerwärtig. Hat der Kölner Dompropst deshalb schon mal zum Gedenken das Licht ausgeschaltet?

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Zitat 2: Außerdem kritisierte er die Aussage von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), dass der Islam zu Deutschland gehöre.

In wieweit diese Aussage anstößig ist, sowie “ undifferenzierte Klischees bedient“, möge man mir erläutern. Vielleicht denkt der eine oder andere das C in der CDU stehe für christlich und deshalb darf keine Aussage der CDU kritisiert werden. Wer das denkt, glaubt auch an den Osterhasen.

Zitat 3: „Mir ist wichtig zu zeigen, dass auch Katholiken auf eurer Seite stehen“, sagte der Pastor laut „WAZ“ zu den Demonstranten.

Ok. Da fällt mir jetzt auch nichts Unrechtes auf. Hieraus wurde sicher das verlogene “ Im Namen der Kirche geredet“ gedreht.

Es gibt im Übrigen auch Moslems welche Pegida unterstützen, nur mal am Rande. Wenn die diese Aussage tätigen, denkt auch kein gesunder Mensch, dass sie im Namen aller 1,x Milliarden Moslems reden.

Wie gezeigt, sind die Aussagen in keinster Weise anstößig und inwiefern Pfarrer Spätling im Namen der Kirche gesprochen hat, wofür er nun bestraft wird, ist natürlich nirgends zu finden und eine dreiste LÜGE.

Enttäuschend, aber bezeichnend für die deutschen Bischöfe, in diesem Fall Bischof Genn, ist mal wieder die komplette Anbiederung an das öffentliche Meinungsbild, um bloß nicht anzuecken. Damit hat die Kirche sich bisher immer geschadet und tut dies auch in diesem Fall. Anstatt klar die eigenen Grundsätze zu vertreten, schwimmt man mal wieder mit dem Strom. Danke ans komplette Bistum Münster, dass sich kein Widerstand regt und alle mal wieder nur brav abnicken.

BischofDr.FelixGenn

Ich habe auf Bibelzitate verzichtet, die zwar erhellend gewesen wären, aber scheinbar habe ich es hier mit Nichtchristen zu tun.

– bienenmann –

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3 Gedanken zu “Offener Brief an Bischof Felix Genn und das Bistum Münster

  1. Es ist unfassbar und babarisch verantwortungslos.wir betreiben kriegshetze und befuerworten das freihandelsabkommen.sollten wir das nicht unterlassen,so ist das leid und pein der vergangenen weltkriege wie als waere es ein schoener sommerdraum gewesen.zwe 12. Februar 2015 / 22:53

    Ich spreche hier fuer meine Familie u. fuer viele Christen in unserer Sonntagsmesse.Wie sich die Kirche mit ihrem tun-(Lichter loeschen)-verhaelt spottet jeder beschreibung.Demonstration ist unser verbrieftet Grundgesetz.Zudem,wir sind Christen und werden es auch bleiben auch -ohne Lichter.Wir denken jedoch,wir benoetigen die Kirche nicht um jeden Preis,wir tragen die Kirche in unserem Herzen.Euer tun beweist mal wieder,Theologen sind nichts anderes als Politiker.Ja,die Politiker hoeren nicht auf die Aengste und Sorgen der Buerger,alleine deswegen muessen wir auf die Strasse.

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      • Christa Körber 18. März 2015 / 13:41

        Ich finde das einfach nur beschämend

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